vita
„Ich male mit meinem inneren Auge und lade den Betrachter zum Verweilen ein. Ich schreibe mit meiner inneren Stimme und lade den Zuhörer zum Lauschen ein. Gedanken sollen und dürfen ihren freien Lauf haben.“
Gabriele Gröpper (*1954 in Beuthen) ist Schriftstellerin und bildende Künstlerin.
In ihrer schlesischen Heimat als eines von zwei Kindern einer musischen Familie aufgewachsen, kam die Lebenskünstlerin früh mit der Musik und der Kunst als emotionale Ausdrucksform in Berührung. Bereits in der Volksschule verfasste sie Bühnenspiele und Sketche, die sich bei Aufführungen großer Beliebtheit erfreuten.
Doch erst 1985 begann Gabriele Gröpper ihre Gedanken und Erzählungen in Prosa- und Gedichtform niederzuschreiben und bald schon zu umfangreichen Themenbänden zusammenzustellen. Neben ausdrucksstarker Lyrik und Prosa – alltägliche, sinnliche und übersinnliche Geschichten – spielen auch Geschichten für Kinder eine wesentliche Rolle in ihrem Schaffenswerk. Diese Symbiose von Kunst und pädagogischem Hintergrund wurde ausgebaut im Rahmen einer mehrjährigen Kunstausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik in Dortmund. Hier erwarb sie ebenfalls die Qualifikation, bildende und darstellende Kunst zu unterrichten.
Ihren ganz eigenen Stil entwickelte Gabriele Gröpper in den frühen Neunzigern, als sie begann, ihre Malereien und Texte miteinander zu verbinden, in Einklang zu bringen oder gegenüberzustellen. Die einfache und eindrucksvolle Sprache ihrer Texte stellte sie der klaren Linie und Aussage ihrer Bilder anbei. Ihren Stil beschreibt die Künstlerin als
„immer klar, immer das Wichtige, das Wesentliche betonend. Es sind Gemälde, Impressionen in Kohle und Kreidezeichnungen, die, mit zurückhaltenden Farben, eine Verbindung mit Öl, Acryl, Gips, Strukturpaste und Draht eingehen.“
In der Folgezeit hielt Gabriele Gröpper Lesungen und gab Ausstellungen in vielen Städten.
Als Herausgeberin ihrer Gedichtbände und Bildbücher genießt sie die volle Kontrolle über ihre kreative Arbeit, die sie noch weiter festigen konnte, als sie 2006 ihre eigene Galerie mit angeschlossenem Atelier in der malerischen Altstadt von Waltrop, einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebiets, eröffnete.
Im Jahre 2008 zieht die Galerie "kunst & poesie" von Waltrop nach Selm - ins Torhaus Schloss Cappenberg. Dort ist sie freischaffend tätig, zeichnet, malt, illustriert, schreibt und liest.
Gabriele Gröpper ist
- Vorlesepatin der „Stiftung Lesen“ in Mainz
- Mitglied der literarischen Vereinigung „die tram“ in Recklinghausen
- Mitglied des Ruhr-Lippe-Marktplatzes
Bisher erschienene Bücher
- „Die Spinne Leila“
- „hundert und eine sprache“
- „meines oder deines“
- „Edward, ein leicht verrückter Elch!“
- „Mit deinen Augen beginnt meine Zeit“
- „Licht in dir“
- „engel auf leisen sohlen“
Eine kleine Auswahl bisheriger Ausstellungen
- Volksbank Waltrop, 1992
- Akademie Mont-Cenis Herne, 2004
- Wirtschaftspark Gelsenkirchen, 2004
- Kaffeehausgalerie in Datteln, 2004
- Schloss Herten, 2004
- Schloss Westerholt, 2005 u. 2006
- Schloss Lembeck, 2004, 2005 u.2006
- St.-Vincenz-Krankenhaus Datteln, 2006
- Rathaus Waltrop, 2007
- Manufactum Waltrop, 2007
- Lions Club Datteln, 2009

